Letzter Einsatz

  Die Feuerwehr Lohheide ist mit dem MTF ( Florian Celle 14 / 19 / 1 ) in der Kreisfeuerwehr Bereitschaft Celle in der Führungsgruppe vertreten.

 

MTF N.KL

Erneuter Einsatz für die Kreis- und  Stadtfeuerwehrbereitschaft an der Elbe

Verfasst von: Verfasst am: 09. Juni 2013in: Blaulicht &  Verkehr|Kommentare : 0

Auf unserer Facebook-Seite haben wir bereits über die Vorbereitungen berichtet, jetzt steht es  fest: Morgen werden die Kreis- und Stadtfeuerwehrbereitschaft erneut in das Hochwassergebiet an der Elbe ausrücken. Um 17.30 Uhr erfolgte die  Lageeinweisung der Führungskräfte, gleichzeitig wurden innerhalb der Stadtfeuerwehr das Personal für den mehrtägigen Einsatz  zusammengestellt.

Gegen 9.00 Uhr wird die  Stadtfeuerbereitschaft in den Bereich Dannenberg abrücken. Aufgabe der  Celler Hilfskräfte wird u.a. die Deichsicherung sein. Insgesamt wird die Stadtfeuerwehr Celle mit 100 Einsatzkräften sowie weiteren Kräften der Johanniter Unfallhilfe und 25 Einsatzfahrzeugen den Hochwassereinsatz an der Elbe unterstützen.

Zur gleichen Zeit rückt die gesamte Kreisfeuerbereitschaft mit ca. 150 Frauen und Männer vom Sammelplatz in Eschede ab. Die vorraussichtliche Einsatzdauer soll mindestens fünf Tage betragen.

Text www.Celleheute.de

 

 

 

 

Hochwasser 2013

 im LK Lüchow-Dannenberg

Am Abend des 4. Juni 2013 um 20:57 Uhr wurden 3 Kameraden der Feuerwehr Lohheide durch die Feuerwehr und Rettungsleitstelle Celle über Funkalarmempfänger und Digitalemeldeempfänger mit dem Stichwort: Einsatz Kreisfeuerwehrbereitschaft ( KFB ) 6:00 Uhr Sammelplatz Eschede, Hochwasser Dannenberg alarmiert. Am morgen des 05.06.2013 gegen 06:15 Uhr ging es dann mit der kompletten Bereitschaft, bestehend aus 5 Fachzügen und 153 Personen mit 35 Einsatzfahrzeugen unter der Führung des Bereitschaftsführer Thomas Strohtmann in den LK Dannenberg. Als erstes fuhr die Bereitschaft den Meldekopf in Clenze an und erhielt dort den Marschbefehl in den Bereitstellungsraum Schützenplatz Dannenberg zu verlegen. Um 12:00 Uhr bekam man dort den Einsatzbefehl: Übernahme des Einsatzabschnittes 3 A in der Nähe von Hitzacker von der KFB Region Hannover 5. Der Auftrag bestand in der Erhöhung des Deiches um ca. 1m mit Sandsäcken auf ca. 3km Länge. Am späten Abend war dieser erste Einsatz beendet und die Bereitschaft verlegte in die Feuerwehr-Technische-Zentrale (FTZ) zum Verpflegen durch den 5.Zug der KFB Celle und nach kurzer Zeit ging es dann in ein Gymnasium welches als Unterkunft galt. Am zweiten Tag ging es für die KFB gegen 8:00 Uhr zum nächsten Einsatz, dieses Mal ging es zum Kieswerk nach Tramm wo die KFB Sandsäcke füllen musste. Gegen Mittag ging es dann allerdings wieder Richtung Deich und es wurden wieder bis ca. 18 Uhr weiter Sandsäcke verlegt. Am 3. Tag ging es nach dem Frühstück wieder direkt zum Deich und es wurden weiter Sandsäcke Richtung Hitzacker verlegt und so der Deich um eine Höhe von ca. 50 cm erhöht, bis dann auch dieser Einsatzabschnitt abgeschlossen war. So konnte gegen ca. 13:30 Uhr zurück zur FTZ verlegen wo man dann erfuhr das die KFB aus den Hochwassereinsatz durch die Bereitschaft Dortmund abgelöst wurde. Und so ging es dann gegen 15:30 Uhr wieder Richtung Eschede.

 

 

 

 

 

 

 

 

Personensuche in Rebberlah ( Gemeinde Eschede )

Am Abend des 13.08.2011 um 21:01 Uhr wurde die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft ( KFB ) Lk Celle ( darunter auch 3 Mitglieder der FF Lohheide mit dem MTF 14-65 die in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Celle tätig sind )    durch die Feuerwehr und Rettungsleistelle Celle ( FEL ) über DME ( Digitale-Melde-Empfänger ) und FAE  ( Funkalarmempfänger ) sowie Sirene zu einer Personensuche im Bereich Rebberlah ( Eschede ) alrarmiert. Da zu diesem Zeitpunkt die FF Lohheide ihre Ferienpassaktion ( Zeltlager ) durchführte konnte die Besatzung des 14-65 ( MTF ) nach sehr kurzer Zeit ausrücken. Vor Ort waren in Rebberlah bereits schon stunden lang ca. 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren der SG Eschede, die DRK SEG, sowie die Polizei mit Suchhunden damit beschäftigt die vermisste Person ( eine ca. 70 Jahre alte Dame, welche auf Medikamente angewiesen ist ) im Bereich Rebberlah zu suchen. Die Aufgabe der KFB bestand darin die zuvor eingesezten Einsatzkräfte zusammen mit mehreren Hundestaffeln aus Hannover,  Braunschweig, Salzgitter und Peine, SEG, DRK Eschede und der Polizei  abzulösen und die suche nach der vermissten Person fortzuführen. So bildeten die Einsatzkräfte der KFB in ihrem  zugewiesenen Bereich eine ca. 450m lange Suchkette und suchten ihren Bereich nach der Dame ab. Gegen 2:45 Uhr wurde dann die Suchaktion der KFB abgebrochen und die Züge 1,3,4 und 5 wurden aus dem Einsatz entlassen und sollten sich dann aber am morgen des 14.08.2011 um 8:00 uhr wieder an der Einsatzstelle einfinden. Der 2. Zug der KFB hingegen blieb an der Einsatzstelle und unterstützte die Hundestaffeln bei der Suche. gegen ca. 7:00 Uhr am morgen des 14.08.2011 konnte die vermisste Person durch einen Förster im Bereich Altensalzkoth lebend aufgefunden werden und die KFB wurde nicht mehr benötigt.

 

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(  Fotos:Olaf Rebmann, Kreispressewart KFV Celle e.V. )

 

 

 

Starkes Unwetter löste Feuerwehrgroßeinsatz in der Samtgemeinde  Eschede aus

SG Eschede (LK Celle). Am Dienstag, den 30. März 2010, zog plötzlich ein Unwetter mit Starkregen, Hagel, Blitz und Donner, sowie Sturmböen  über den Nord-Östlichen Landkreis Celle. Hier war besonders die Samtgemeinde Eschede betroffen.

Die Ortsfeuerwehr (OF) Scharnhorst und der Gemeindebrandmeister Ulf  Heinemann wurden gegen 21:45 Uhr zu einem vollgelaufenen Keller durch  die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (FEL/RLS) des Landkreises Celle alarmiert. Dadurch, dass sich in den folgenden Minuten unzählige  Meldungen über Straßenüberschwemmungen und Kellern, die teilweise fast  einen Meter unter Wasser standen, häuften, wurden die Ortsfeuerwehren  Eschede und Habighorst, sowie kurze Zeit später die Ortsfeuerwehren  Endeholz und Höfer, nachalarmiert. Damit waren alle Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Eschede im Einsatz und arbeiteten die bisherigen  Einsatzlagen ab. Die Einsatzleitung wurde mit einem Einsatzleitwagen der OF Habighorst am Feuerwehrhaus in Scharnhorst aufgebaut und der Samtgemeindebürgermeister Günter Berg liess es sich nicht nehmen die Einsatzleitung zu unterstützen.

Gemeindebrandmeister Heinemann koordinierte mit seinem Stellvertreter Rolf Pundschus die Einsätze in ihrem Gebiet. Da die FEL/RLS noch weitere Einsatzmeldungen bekommen hatte, wurde nach Anforderung des  Einsatzleiters der 3. Zug (Wasserförderung) der  Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Celle, sowie der Bereitschaftsführer mit dem geländegängigen Führungsfahrzeug und der Einsatzleitwagen aus Hermannsburg und das MTF Lohheide alarmiert. Weiter fuhren der stellvertretende Kreisbrandmeister Willi Lucan und die Technische  Einsatzleitung aus Bergen das Feuerwehrhaus in Scharnhorst an.

Insgesamt mussten über 130 Einsatzkräfte von der Feuerwehr fast 40 kleinere und größere Einsätze abarbeiten. Unter anderen stand in Eschede das Wasser vor einer Gaststätte fast 60 cm hoch, in Scharnhorst verwandelten sich die Straßen in reißende Flüsse, Kellerfenster  bersteten und das Wasser konnte ungehindert in die Kellerräume fließen. In Habighorst trat die Aschau über die Ufer und Überfluteten einen landwirtschaftlichen Betrieb. Hier floss das Wasser durch eine Scheune und drohte in das Haus einzudringen. Ein Anwohner verletzte sich beim  Schützen seines Hauses schwer und musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Weiter war an der alten Mühle in Habighorst das Stauwehr überlastet und die hier eingesetzten Feuerwehrleute des 3. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft pumpten das Wasser mit insgesamt zehn Pumpen am Wehr vorbei. Hierbei unterstützte  auch der nachalarmierte Rüstwagen aus Winsen, der noch Tauchpumpen zur  Einsatzstelle mitbrachte. Obwohl über 10.000 Liter die Minute umgepumpt  wurden, dauerte es über drei Stunden, bis das Wehr wieder die Wassermassen selbständig bewältigen konnte.

Neben den ganzen Wassereinsätzen wurden die Feuerwehrleute zu zwei Blitzeinschlägen in Eschede alarmiert. In zwei Häusern in der Südstraße  schlug ein Blitz ein, aber die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute  konnten keine Feststellungen machen. Zu Kontrolle wurde die  Wärmebildkamera (WBK) aus Hohne angefordert. Aber auch die Kontrolle  durch die WBK blieb zum Glück ohne Erkenntnisse. Gegen 03:30 Uhr waren die meisten Lagen abgearbeitet und die ersten Einsatzkräfte konnten  einrücken. Um 07:30 Uhr waren die letzten Feuerwehrleute eingerückt und  stellten die Einsatzbereitschaft wieder her. In den Morgenstunden war  das Ausmaß des Unwetters erst sichtbar und einige Einsatzkräfte mussten  noch einmal ausücken um letzte kleinere Lagen abzuarbeiten.

Außer in der Samtgemeinde Eschede mussten noch in Unterlüß durch die Ortsfeuerwehr Unterlüß zwei Wasserschäden beseitigt werden und im  Beckedorfer Ortsteil Grauen schlug ein Blitz in eine Garage. Hier mussten die alarmierten Feuerwehrleute aus Beckedorf und Hermannsburg aber nicht mehr eingreifen.

Text KPW

 

 

 

 

Böschungsbrand entlang der Bahnlinie Celle - Unterlüß- Eschede auf 6 km länge am 15.04.2009

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Zu einem Großeinsatz wurden am 15. April 2009 ab 15:00 Uhr die Ortsfeuerwehren der Stadt Celle, die Samtgemeinde Eschede sowie die Feuerwehren aus den Gemeinden Unterlüß, Faßberg, Hermannsburg und Lachendorf sowie die Heeresflugplatzfeuerwehr Wietzenbruch und WF Reinmetall alarmiert um einen Böschungsbrand von ca. 6 km länge entlang der Bahnstrecke Celle - Eschede - Unterlüß zu löschen. Da die Lage zunächst unübersichtlich war wurde durch den Kreisbereitschaftsführer LK Celle die Führungsgruppe sowie der 1.Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft ( KFB ) Celle um 15:30 Uhr dazu alarmiert. Die Führungsgruppe und damit auch die Besatzung vom 14-65 waren im Bereich der Loher- Brücke eingesetzt. Der 1.Zug stand in Bereitstellung und brauchte aber nicht mehr ausrücken da inzwischen die eingesetzten Ortsfeuerwehren die meisten Feuer unter Kontrolle gebracht hatten und nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren welche sich aber noch bis ca. 22 Uhr hinzogen. Im Einsatz waren ca. 250 Feuerwehrleute mit 36 Fahrzeugen. Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde gemeinsam durch Einheiten der Johanniter Unfallhilfe, das Deutschen Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst wahrgenommen. Die Bahnlinie war während der Löscharbeiten voll gesperrt.

 

 

 

 

 

 

 

Hochwasser 2006

 im LK Lüchow-Dannenberg

 

Am Freitag 07 April um 22:03 Uhr löste die Leitstelle Celle den Alarm für die Führungsgruppe aus. Nach kurzer Rücksprache mit dem Bereitschaftsführer und der Leitstelle bekamen alle den Einsatzbefehl: Treffen aller Züge 05:00 Uhr Sammelplatz Eschede und Verlegung in den Landkreis Lüchow Dannenberg. Im Kreishaus in Lüchow erhielt die Kreisfeuerwehrbereitschaft Celle den Einsatzbefehl für den Abschnitt Schützenplatz. 2 der 5 Züge begannen nach kurzer Verlegung mit der Deichverteidigung an der Jeetzel. Ziel war nicht den Deich zu erhöhen sondern ihn gegen unterspülen zu sichern. Dieses geschah mit ausgelegtem Flies, Baustahlmatten und Beschwerung durch Sandsäcke. Im Bereich Schützenplatz wurden zum Transport der Sandsäcke zeitweise 20 Boote, mehrere Häglunds (Kettenfahrzeuge), div.LKW und 5 Hubschrauber der Bundespolizei von Typ PUMA” eingesetzt. Zwischenzeitlich wurde ein weiterer Einsatzabschnitt (Bückauer-Brücke) an die Kreisfeuerwehrbereitschaft übergeben. Dort musste die Sicherung des Sanddeiches ab höhe der Bückauer-Brücke sichergestellt werden. Untergebracht wurden die ca. 150 Feuerwehrkräfte aus dem LK Celle im Containerdorf der Bereitschaftspolizei am Castorverladebahnhof. Einsatzende und Verlegung in den LK Celle war für die Kreisfeuerwehrbereitschaft Celle am späten Mittwoch nachmittag.

 

 

 

 

 

 

 

     Elbe Hochwasser 2002